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Antrag zum 93. Landeskongress am 26.-27. Oktober 2019 in Borken

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Eingegangen in der Kategorie "Umwelt, Gesundheit und Infrastruktur" und mit der laufenden Nummer 654. Antragsteller ist/sind "LAK Technologie schützt Umwelt".

Der 93. Landeskongress möge beschließen:

Gegen Quoten auch beim Auto - Antriebstechnik die bewegt

Die Mobilität von morgen geht uns alle etwas an. Für uns als Junge Liberale ist die Technologieoffenheit in allen Bereichen ein Grundanliegen. Die einseitige momentane Ausrichtung der politischen Debatte auf den Elektromotor als Maß aller Dinge, können wir nicht nachvollziehen.

Wir sprechen uns deswegen ganz klar für eine Gleichbehandlung aller Antriebstechnologien aus. Förderungen und Subventionen sollten nicht ausschließlich auf einzelne Antriebstechnologien bezogen sein (z.B. Elektroautoprämie). Langfristige Subventionen für Antriebstechnologien müssen abgeschafft werden.

Wir begrüßen Forschung in allen Antriebsarten und schließen dabei explizit die Verbrennungsmotoren (Diesel und Benzin) nicht aus. Zweckgebundene Förderung von Forschung an Antriebstechnologien schließen wir nicht aus.

Um eine Chancengleichheit der Technologien sicherzustellen, fordern wir einen fairen Ausbau der Infrastruktur (Bsp. Wasserstofftankstelle).

Begründung:

Heutzutage versteift sich die Debatte über alternative, sauberere Antriebstechnologien eigentlich ausschließlich auf den Elektromotor. Dabei stellen diese bei den Neuzulassungen von PKW einen verschwindend geringen Anteil und sind auch nicht gerade erschwinglich für den Durchschnitts-Bürger (Neupreise ab ca. 20.000€ zzgl. Batteriemiete). Durch geringe Reichweiten und lange Ladezeiten sind Elektrofahrzeuge vornehmlich für den innerstädtischen Verkehr geeignet.

Die neuen Euro-6-Diesel haben beispielsweise 25% weniger Kraftstoffverbrauch und längere Reichweiten (Quelle: https://www.mobilitaet-von-morgen.de/1-antriebstechnologien/unser-antrieb-weg-vom-oel). Auch forschen deutsche Automobilhersteller seit Jahren an sauberen „Zero emission“ Fahrzeugen. Diese Forschungen, aber auch die von Universitäten und Hochschulen sollten wir keinesfalls unterbinden. Der StreetScooter und der e.Go wurden zum Beispiel an der RWTH Aachen von Professor Schuh entwickelt, der mit dem Angebot der Automobilhersteller nicht zufrieden war.

Aber auch der Wasserstoffantrieb mit Brennstoffzelle darf nicht vernachlässigt werden. Diese Antriebstechnologie ist extrem wartungs- und verschleißarm, der Tankvorgang dauert um die 5 Minuten und somit ist diese Technologie auch für lange Strecken und Nutzufahrzeuge geeignet (Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/wasserstoffauto-brennstoffzelle-co2-neutral-batterie-lithium/).

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

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Achtung: Die Darstellung des gezeigten Antrags erfolgt ohne Zeilennummerierung und als reine Vorschau. Verbindlich ist der Antragstext im offiziellen Antragsbuch zum 93. Landeskongress am 26.-27. Oktober 2019 in Borken.


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Vorliegende Änderungsanträge:

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